Pressemitteilung: Veröffentlichung des W3NOW Fragebogens

Untersuchung der Durchdringung der Blockchain-Technologie in der Realwirtschaft in Deutschland

Hamburg, den 21. November 2023 




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In Kürze:

  • Veröffentlichung des W3NOW-Fragebogens, der die Blockchain-Durchdringung in der deutschen Realwirtschaft untersucht. Das Projekt wird vom Hanseatic Blockchain Institute in Zusammenarbeit mit Statista durchgeführt. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Umweltschutz.
  • Untersuchung der Blockchain-Adoption in Unternehmen: Abfrage zu Bitcoin, Smart Contracts und spezifischen Anwendungsgebieten wie Finanzdienstleistungen, Digitale Identitäten und Supply Chain Management.
  • Ihre Teilnahme ermöglicht der Blockchain Industrie und der Bundesregierung ein präzises Verständnis der Blockchain-Anwendung in der deutschen Wirtschaft. Erhalten Sie eine exklusive Einladung zur Abschlussveranstaltung in Berlin 2024, um über die Ergebnisse der Studie zu diskutieren
  • Zum Original-Dokument:

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Die Blockchain-Technologie hat in den letzten Jahren enormes Interesse geweckt und ihr Potenzial für verschiedenste Branchen ist unbestritten. Um ein umfassendes Verständnis über die Durchdringung und Nutzung dieser Technologie in Deutschland zu erhalten, hat das Hanseatic Blockchain Institute und die Projektgruppe von W3NOW heute die Veröffentlichung seines Fragebogens bekannt gegeben.

Der W3NOW-Fragebogen ist ein Instrument, das entwickelt wurde, um Erkenntnisse über die aktuelle Landschaft der Blockchain-Technologie in Deutschland zu sammeln. Das Ziel besteht darin, ein tiefgreifendes Verständnis über den aktuellen Stand, die Herausforderungen und die Perspektiven der innovativen Blockchain-Technologie in der deutschen Realwirtschaft zu gewinnen. „Die Blockchain-Technologie bietet ein immenses Potenzial für verschiedenste Sektoren und könnte transformative Auswirkungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft haben“, so Moritz Schildt, Vorstandsvorsitzender bei W3NOW. „Unser Fragebogen zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis darüber zu zeichnen, wie diese Technologie in Deutschland angenommen wird, um die Herausforderungen und Chancen besser zu verstehen.“

Der Fragebogen umfasst eine Reihe von Fragen, die darauf abzielen, das gegenwärtige Verständnis, die Nutzung und die Erwartungen an die Blockchain-Technologie in industriellen Unternehmen, Start-Ups und Beratungen insgesamt zu erfassen. Das Projektteam von W3NOW lädt respektive alle Personen ein, sich an dieser Untersuchung zu beteiligen und ihre Perspektiven zur Blockchain Technologie in Deutschland einzubringen.

Um den Fragebogen auszufüllen und zur Untersuchung beizutragen, besuchen Sie bitte die offizielle Website von W3NOW:  https://www.w3now.de/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

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Kontakt für Presseanfragen:

Hanseatic Blockchain Institute e.V.

Tom Haverland, Referent Blockchain, th@blockchaininstitute.eu
Florian Mauer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, fm@blockchaininstitute.eu

Hanseatic Blockchain Institute e.V.

Vorstand: Martin Breitsprecher, Claudia Brinz, Anna Graf, Anna Ladyshenski, Julia Rommel, Moritz Schildt

Vereinsregister Hamburg: 23959 | +49 40 35676761 | c/o nordIX AG | Ludwig-Erhard-Str. 1 | 20459 Hamburg

Über W3NOW: W3NOW ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördertes Projekt und wird vom Hanseatic Blockchain Institute durchgeführt.

Ziel dieses Projekts ist es, die Durchdringung der Web3-Technologie in der deutschen Wirtschaft zu untersuchen. Die Ergebnisse der Studie werden einen umfassenden Einblick über den Einfluss der Blockchain Technologie in wirtschaftliche und industrielle Prozesse in Deutschland liefern.

Stellungnahme zur Diskussion um ein mögliches europäisches Verbot PoW-basierter Kryptowerte

Angesichts teils missverständlicher Berichterstattung über den aktuellen Entwurf des Europäischen Parlaments in Zusammenhang mit der “Markets in Crypto-Assets” (MiCA) Verordnung beziehen wir Stellung zu entsprechenden Vorhaben und klären Missverständnisse auf.

Wie bereits in den Medien berichtet wurde, wurde von Teilen des Europäischen Parlaments (durch den MiCA-Berichterstatter Dr. Stefan Berger und scheinbar unterstützt durch die Grünen, SPD und Linke) der Vorschlag eingebracht, die Bereitstellung von Dienstleistungen für Kryptowerte, die auf “ökologisch nicht nachhaltigen Konsensmechanismen” beruhen, zu untersagen.

Konkret besagt der Absatz 9c:

As from 1 January 2025, crypto-asset service providers shall not provide services related in any way, shape, or form to crypto-assets that are based or rely on environmentally unsustainable consensus mechanisms as defined in Article 3, unless operated at small scale, as defined in Article In particular, they shall not facilitate the purchase or trading of such crypto-assets and shall not offer custody services for such crypto-assets;

Eine entsprechende Regelung würde insbesondere auf Kryptowährungen abzielen, die wie Bitcoin über einen „Proof of Work“ (PoW) Konsensmechanismus verifiziert werden.

Eine solche Regelung würde dazu führen, dass in Europa de-facto der Erwerb und die Verwahrung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen, die auf PoW basieren, verboten werden.

Nach offizieller Aussage von Dr. Stefan Berger wurde der Absatz inzwischen aus dem Dokument entfernt.

Wir gehen davon aus, dass ein Verbot PoW-basierter Kryptowerte damit vorerst nicht weiter zur Diskussion steht. Wir werden die Entwicklung rund um die MiCA-Verordnung aber weiter beobachten.

Grundsätzlich unterstützen wir die deutschen und europäischen Bestrebungen, ihre Klimaziele zu erreichen und damit die Welt auch für nachfolgende Generationen lebenswert zu machen. 

In den vergangenen Jahren hat der Energiekonsum von Proof-of-Work-basierten Kryptowerten – allen voran der des Bitcoin-Netzwerks – zu einem kontroversen Diskurs über die Nachhaltigkeit der Blockchain-Technologie per se geführt. Inzwischen beobachten wir aber in Puncto Nachhaltigkeit einen globalen, sich selbst regulierenden Prozess.

Im Gegensatz zu vielen anderen Industriezweigen hat schon diese erste Debatte zu einem quasi sofortigen Umlenken geführt. Laut des Bitcoin Mining Councils beträgt der Anteil erneuerbarer Energien im vierten Quartal 2021 bereits 58.5%. Aber auch das Ethereum-Netzwerk, dessen nativer Token Ether nach Marktkapitalisierung die Nummer zwei nach Bitcoin ist, schwenkt unter anderem aus Gründen der Nachhaltigkeit vom Proof-of-Work zum Proof-of-Stake-basierten Konsens-Algorithmus um. 

Gleichzeitig sind wir der Meinung, dass gerade das Potenzial der Blockchain-Technologie, gesellschaftliche Prozesse nachhaltiger zu gestalten, mehr in die Debatte einfließen sollte.

Gezeichnet

Dr. Aschkan Allahgholi, Sprecher des Hanseatic Blockchain Institute e.V. (Hamburger Landesgruppe des Blockchain Bundesverbands e.V.)

Moritz Schildt, Founding Member & Member of the Board des Hanseatic Blockchain Institute e.V. (Hamburger Landesgruppe des Blockchain Bundesverbands e.V.)

Dr. Anja Raden, Director of Legal & Regulatory Affairs der IOTA Foundation

Daniel Heinen, Geschäftsführer der XIONI GmbH

Oliver Naegele, CEO, Blockchain Helix

Philipp J.A. Hartmannsgruber, Gründer & Managing Partner PJAH Consulting

Prof. Dr. Philipp Sandner, (Frankfurt School Blockchain Center)